Wo ist Gott?

Nachricht 09. Februar 2026

Wo ist Gott eigentlich?

Von Verantwortung, Halt und Zweifel

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem nächsten Gesprächsabend
am Donnerstag, 05. März 2026, um 19:30 Uhr,
im Neuen Gemeindehaus (KiZ), Kirchstraße 7, 31311 Uetze.
 

Viele von uns haben ihre ersten Vorstellungen von Gott früh im Leben entwickelt: durch ein Abendgebet, eine Erzählung, ein Bild. Vielleicht war Gott jemand, an den man sich wenden konnte – mit Überblick über das große Ganze, mit Einflussmöglichkeiten, mit einem offenen Ohr für Sorgen und Bitten. Doch wie tragfähig sind diese Vorstellungen im Laufe des Lebens geblieben?

Welche Rolle spielt Gott für uns heute? Wie stellen wir Gott uns vor, wo verorten wir dieses Gegenüber – und welche Erwartungen verbinden wir damit? Kann Gott all den oft widersprüchlichen Hoffnungen, Zweifeln und Fragen gerecht werden? Und was bedeutet es, dass Gott den Menschen Verantwortung für die Welt übertragen hat: für das eigene Leben, für das Miteinander, für die Schöpfung?

An unserem Gesprächsabend möchten wir diesen Fragen nachgehen – offen, persönlich und ohne fertige Antworten. Wir fragen danach, was Gott mit dem Lauf der Welt zu tun haben könnte. Greift Gott ein – oder wirkt Gott vielleicht anders, als wir es erwarten würden? Und wenn ja: Wie ließe sich dieses Wirken überhaupt wahrnehmen?

Dabei stellen wir auch die umgekehrte Frage: Braucht Gott Menschen, um in dieser Welt wirksam zu werden? Oder möchte Gott die Welt vielleicht nicht ohne den Menschen verändern? Was würde es für unser Handeln bedeuten, Verantwortung nicht abzugeben, sondern bewusst zu übernehmen?

Schließlich geht es um die persönliche Dimension des Glaubens: Kann man mit Gott sprechen? Wie geschieht das – und was erwarten Menschen davon? Manche erleben Gebet als Halt oder Entlastung, andere bleiben skeptisch oder zweifelnd. Auch diese unterschiedlichen Erfahrungen sollen Raum haben.

Es geht an diesem Abend nicht um richtige oder falsche Antworten, sondern um Erfahrungen, Perspektiven und den Austausch darüber, was trägt, was fragen lässt und was vielleicht Hoffnung gibt.

Wie immer bei „Dem Glauben auf der Spur“ gilt:
Sie müssen keiner Kirche angehören, nicht alles glauben oder schon alles

Auskunft gibt:

Ulrich Bode